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Ein dritter Nationalpark. Für Bayern.

 

Neu gegründete Nationalparke wurden zur Erfolgsstory für Menschen, Natur und regionale Wirtschaft - entgegen diverser Unkenrufe mancher Lokalpolitiker im Vorfeld

Hier finden Sie aktuelle Infos zur Nationalparkdebatte  Donau/Isar. Weitere Infos:

Portal Naturschutzoffensive Bayern (allgemeine Infos zu allen Nationalparkvorschlägen, Hintergrundinfos, Filme)

Facebookseite (aktuelle Infos, Meinungen, Bilder)

 

Nationalpark Donau/Isar: Häufige Fragen

Warum einen Nationalpark in den Donauauen? Die Natur schützen – für Menschen, für die Geld, Rendite und Besitz nicht alles ist. Für Tiere und Pflanzen. Für kommende Generationen. Das ist die Idee hinter der Ausweisung von Nationalparken.


Sind die Donauauen nicht schon gut geschützt? Nein. Es gibt einzelne kleinere Bereiche wie zum Beispiel rund um Schloss Grünau (Auenzentrum), in denen schon seit vielen Jahren erfolgreiche Naturschutzprojekte umgesetzt werden. In den meisten Bereichen besteht kein ausreichender Schutz.


Welche Bereiche sollten Nationalpark werden? Zurzeit werden gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung zur Einrichtung eines Dritten Nationalparkes diverse Staatswälder in den Donau- und Isarauen auf ihre Eignung überprüft. Karten zu den aktuellen Gebietsvorschlägen des Bayerischen Umweltministeriums


Wo finde ich exakte Karten und Hintergrundinfos? Müssen große Naturschutzprojekte incl. neuer Schutzgebiete auch ohne Nationalpark vorangetrieben werden? Exakte Karten und ausführliche Naturschutzinfos liegen als „Masterplan Lebensraum Bayerische Donau“ des Umweltministeriums vor. Dort sind auch 15 Schlüsselprojekte konzipiert, die sich teilweise mit den Nationalparkvorschlägen flächenmässig überschneiden und auch ohne Nationalpark umgesetzt werden müssen. Weitere Infos / download...


Welche Anforderungen müssen an einen Nationalpark gestellt werden? Die fachlichen Anforderungen an einen Nationalpark sind hoch, so sollte er insgesamt 10000 Hektar umfassen und alle Gebietsteile ökologisch funktional verbunden sein. Langfristig sollten 75 Prozent als Kernzone ohne menschliche Nutzung ausgewiesen werden.


Darf ich den Nationalpark betreten? Selbstverständlich! Das Wanderwegenetz wird erhalten, kann bei Bedarf auch ausgebaut werden. Für Wanderer störende Nutzungen wie für schweres Gerät ausgebaute Forststraßen und zerstörte Wanderwege durch Holzerntemaschinen entfallen.


Ist vom Nationalpark Privatgrund betroffen? Nein. Es findet keine Enteignung statt.


Gibt es im Nationalpark noch Brennholz? In den Pflegezonen des Nationalparks und den umliegenden Staatswäldern außerhalb des Nationalparks fällt Brennholz an, das ausschließlich der örtlichen Bevölkerung zu Gute kommen kann. Wegen eines dritten Nationalparks kann es (wegen der geringen Fläche und der anzunehmenden Einbeziehung ohnehin schon heute nutzungsfreier Bereiche) keine Engpässe geben. Es könnte aber ein regionales Brennholzkonzept zur vorrangigen Bedienung der Anwohner ausgearbeitet werden.


Kann ich dann noch Pilze sammeln? Pilze dürfen in Teilen vieler Nationalparke (außerhalb der Kernzonen) in haushaltsüblichen Mengen gesammelt werden.


Drohen Wildschäden im Umfeld des Nationalparks? Nein. Schalenwild kann in den Randbereichen des Nationalparks reguliert werden, um Wildschäden zu reduzieren. Das wird auch in den anderen deutschen Nationalparken so gemacht.