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Nationalpark Donau/Isar: Häufige Fragen

Welche Bereiche sollten Nationalpark werden? Zurzeit werden gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung zur Einrichtung eines Dritten Nationalparkes diverse Staatswälder in den Donau- und Isarauen auf ihre Eignung überprüft.

Wo finde ich exakte Karten zu den besonders schützenswerten Bereichen an der Donau und Hintergrundinfos? Exakte Karten und ausführliche Naturschutzinfos liegen als „Masterplan Lebensraum Bayerische Donau“ des Umweltministeriums vor. Weitere Infos / download...

Welche Anforderungen müssen an einen Nationalpark gestellt werden? Die fachlichen Anforderungen an einen Nationalpark sind hoch, so sollte er insgesamt 10000 Hektar umfassen und alle Gebietsteile ökologisch funktional verbunden sein. Langfristig sollten 75 Prozent als Kernzone ohne menschliche Nutzung ausgewiesen werden.

Darf ich den Nationalpark betreten? Selbstverständlich! Das Wanderwegenetz wird erhalten, kann bei Bedarf auch ausgebaut werden. Für Wanderer störende Nutzungen wie für schweres Gerät ausgebaute Forststraßen und zerstörte Wanderwege durch Holzerntemaschinen entfallen. In den Kernzonen kann wie in den bestehenden Naturschutzgebieten ein Wegegebote gelten.

Ist vom Nationalpark Privatgrund betroffen? Nein. Es findet keine Enteignung statt. Die vorgeschlagenen Nationalparkflächen befinden sich ausschließlich auf Staatsgrund.

Gibt es im Nationalpark noch Brennholz? In den Pflegezonen des Nationalparks und den umliegenden Staatswäldern außerhalb des Nationalparks fällt Brennholz an, das ausschließlich der örtlichen Bevölkerung zu Gute kommen kann. Wegen eines dritten Nationalparks kann es (wegen der geringen Fläche und der anzunehmenden Einbeziehung ohnehin schon heute nutzungsfreier Bereiche) keine Engpässe geben. Es könnte aber ein regionales Brennholzkonzept zur vorrangigen Bedienung der Anwohner ausgearbeitet werden.

Kann ich dann noch Pilze sammeln? Pilze dürfen in weiten Teilen vieler Nationalparke (außerhalb der Kernzonen) in haushaltsüblichen Mengen gesammelt werden.

Drohen Wildschäden im Umfeld des Nationalparks? Nein. Schalenwild kann in den Randbereichen des Nationalparks reguliert werden, um Wildschäden zu reduzieren. Das wird auch in den anderen deutschen Nationalparken so gemacht.